

| STORY Der junge Physikstudent Quinn Mallory entwickelt ein Dimensionstor, das den Transfer zu parallelen Dimensionen ermöglicht. Zusammen mit seiner Freundin Wade Welles, dem Physikprofessor Maximilian Arturo und dem Soulsänger Rembrandt Brown, genannt »Crying Man«, reisen sie in immer neue parallele Welten, die auf derselben Zeitebene liegen, aber andere geschichtliche Entwicklungen genommen haben. So erleben sie ein Amerika, das immer noch unter der Herrschaft der britischen Krone steht oder von der Sowjetunion erobert wurde oder in dem die Dinosaurier bis heute überlebt haben. Selbst in gefährlichen Situationen können sie keinen neuen Sprung wagen, bevor die mit dem Timer gesetzte Frist abgelaufen ist. Nach dem Tod von Professor Arturo in der dritten Staffel stößt die Soldatin Captain Maggie Beckett als neue Kollegin zu den Sliders, und es geht nicht mehr vorrangig um die Rückkehr nach Hause, sondern um die Verfolgung des verbrecherischen Colonel Angus Rickman quer durch die Dimensionen. |
| Die Originalen Sliders | |
![]() |
Quinn
Mallory (Jerry O'Connell) Physikstudent |
![]() |
Wade
Kathleen Welles (Sabrina Lloyd) Studentin |
![]() |
Maximilian
Arturo (John Rhys Davies) Professor |
![]() |
Rembrandt
Lee Brown (Cleavant Derricks) "Crying Man" Soulsänger |
| Zuwachs und wechsel bei den Sliders | |
![]() |
Maggie
Beckett (Kari Samantha Wührer) Captain |

Jerry O'Connell (Quinn Mallory)
Jerry O'Connell ist wie sein Kollege Jonathan Brandis aus "Sea Quest" ein alter Hase, was das Film- und TV-Geschäft betrifft. Der am 17.Februar 1974 in New York geborene Schauspieler trat schon als Kind in diversen Werbespots auf. Im Alter von elf Jahren wurde er von Rob Reiner für den Film "Stand by me - Das Geheimniss eines Sommers" entdeckt. Wenn sich ein Fan von Jerry nicht daran erinnern kann, den attraktiven Mimen in diesem Film gesehen zu haben, der sei entschuldigt: Als "Vern Tessio" hatte Jerry nicht nur seine Jahre auf Bürstenschnitt zusammengestutzt, er war auch noch mit einer außerordentlichen Menge an Babyspeck gesegnet. Erst nach dem Ende der Dreharbeiten verlor er die Pfunde durch hartes Training. Danach folgte der Auftritt in einem TV-Film und schließlich die Jugendcomedy-Serie "Ultraman - Mein geheimes Ich", die sehr erfolgreich über mehrere Jahre lief und in der wir Jerry so sehen, wie wir ihn heute kennen. Neben einigen anderen TV-Projekten war Jerry O'Connell der Star der Comedyserie "Camp Wilder", die bei uns auf RTL 2 lief. Erwähnenswert ist ansonsten noch der Spielfilm "Calendar girl", in dem "Beverly Hills 90210" - Beau Jason Priestley mitspielte und der MTV-Film "Joes Appartment", ein Underground -Film, in dem Jerry das "Herrchen" von sage und schreibe 3500 Kakerlaken spielt! Jerry lebt übrigens immer noch in New York, weswegen es für ihn nicht einfach ist, Dreharbeiten und Studium unter einen Hut zu bringen. Er würde trotzdem gerne seinen Abschluß im Fach "Film & Fernsehen" machen. Nebenbei ist Jerry noch ein begeistertes Mitglied desFechtclubs seiner Uni.
John Rhys-Davies (Maximilian Arturo)
Der englische
Charakterschauspieler John Rhys-Davies ist sicherlich die
schillerndste Figur sowohl in der Serie, als auch im wirklichen
Leben. Er wurde am 5.Mai 1944 in Salisbury geboren, wuchs aber
unter anderem auch in Afrika auf. Später begann er, seine
schauspielerischen Fähigkeiten an der renommierten "Royal
Academy of Dramatic Arts" zu schleifen. Seine Filmographie
ist mittlerweile außerordentlich umfangreich, dem großen
Publikum dürfte er allerdings noch aus den "indiana
Jones"-Filmen in bester Erinnerung sein. Daneben spielte er
in so unterschiedlichen Filmen wie "Victor/Victoria",
"Der Hauch des Todes" und "Waxwork" mit. Auch
für das Fernsehen hat der Workaholic ausgiebigst gearbeitet,
darunter in den Clavell-Verfilmungen "Shogun" und
"Noble House". In einem der "Hulk"-TV-Filme
spielte er das "alter ego", eines der größten
Comic-Bösewichter, nämlich den Kingpin. Eine
"richtige" TV-Serie hat er erst vor zwei Jahren
beendet, nämlich die Fernsehfassung der "New
Untouchables", die sich zu gleichen Teilen aus Kevin
Costners Kinoerfolg und der Uralt-Serie mit Robert Stack
ableitete. John Rhys-Davies ist dafür bekannt, so ziemlich alles
zu spielen, was ihm unter die Finger kommt. Er hat
Oscar-gekrönte Streifen ebenso gemacht wie billige Hororheuler
und obskure Steuerabschreibungs-Zelluloidverschwendungen.
Trotzdem behält er immer eine gewisse Würde bei, während um
ihn herum die Schlamperei regiert. Diese Risikofreudigkeit hat
den angenehmen Nebeneffekt, daß man auf Ryhs-Davies an Stellen
stößt, wo man ihn nie vermutet hätte: in Zeichentrickfilmen,
im Radio und auf CD-Roms. In der
"Batman"-Zeichtrickserie war seine sonore Stimme ebenso
zu hören wie in dem Zeichentrickfilm "Cats dont
dance".
Im anglo-amerikanischen Raum ist die Radiofassung von "Per
Anhalter durch die Galaxis", bei der Rhys-Davies
mitarbeitete, fast schon eine Legende für sich. Bei den modernen
CD-Roms, die Abenteuerspiele mit interaktiven Spielfilm Sequenzen
bietet, ist John Rhys-Davies mittlerweile soetwas wie eine
Kultfigur: Er spielte in den erfolgreichsten Ablegern dieses
Unterhaltungszweiges, nämlich "Wing Commander 3 &
4" mit. In diesen Spektakulären Computerspielen kann man
ihn an der Seite von Mark Hamill (Star Wars) und Malcolm McDowell
(Star Trek) sehen. In der neuen Produktion "Ripper" hat
John Rhy-Davies einen besonders guten Satz: "Wenn sie ein
Messer mit Fingerabdrücken finden, haben sie garantiert die
falsche Mordwaffe." Natürlich spielt John Rhys-Davies auch
Theater und hat mittlerweile fast den kompletten Shakespeare
durch. Privat verbringt er seine Zeit am liebsten auf der Isle of
Man, wo er auch lebt, wenn er nicht gerade drehen muß. Sein
größtes Hobby ist seine Sammlung klassischer Automobile.

Sabrina Lloyd kommt aus Eustis in Florida. Schon im Alter von 12 Jahren wußte sie, daß sie Schauspielerin werden wollte. Zuerst spielte sie im Gemeindetheater, darunter "Annie", "Grease" und "Der Zauberer von Oz". Ihre erste Filmrolle hatte sie in "Chain of Desire", wobei man hier allerdings kaum von mehr als von einem Statistenauftritt reden kann. Gleiches gilt für "that Night". Wesentlich größer war der nächste Part an der Seite von Patrick Swayze in der Abenteuerkomödie "Fatherhood". Zwar war der Streifen kein allzu großer Erfolg, aber danach lief es für Sabrina schon besser. Sie nahm einige Gastrollen in TV-Serien wie "Law & Order" an. Außerdem spielte sie die Hauptrolle in der mißglückten Serie "The Coming out of Heidi Leiter". Mittlerweile lebt Sabrina Lloyd wie ihr Kollege Jerry O'Connell in New Yorck und hofft natürlich auch, daß "Sliders" erfolgreich bleibt.
Cleavant Derricks (Rembrandt Lee "cryin' man" Brown)
Über Cleavant Derricks, der den schmalzigen Soulsänger Rembrandt Brown spielt, ist nur recht wenig bekannt. Geboren am 15.Mai in einem nicht näher spezifierten Jahr, entschied er sich in jungen Jahren, Schauspieler zu werden, während die meisten seiner Freunde davon träumten, Sportasse zu sein. Er startete mit einigen Theaterauftritten, zuerst mit kleinen Ensembles, dann Off-Broadway. Für seine Darstellung in "Dreamgirls" gewann er sogar einen Tony Award, die höchste Theaterauszeichnung in den USA. Desweiteren spielte er in "Jesus Christ Superstar", "Big Deal" und "I have a dream". Seine Filmkarriere verlief nicht so erfolgreich wie sich Cleavant das vielleicht erhofft hatte. In Streifen wie "Bronx" (mit Paul Newman) und "Off-Beat" (mit Judge Reinhold) brachte er es auf der Besatzungsliste nur auf hinteren Ränge. Eine etwas größere Rolle in "Moscow on the Hudson" neben Robin Williams brachte ihn auch nicht weiter. Erst in den 90er Jahren kann für Cleavant Derricks der Durchbruch, wenn auch auf ungewöhnliche Weise. Der Schauspieler begann nämlich nun verstärkt, Rollen in TV-Serien anzunehmen, vorzugsweise in Komödien. Doch es war wie verhext: "good Sports", "Drexell's Class", "Whoops!", "Thea" und "Something Wilder" waren schneller wieder von den Bildschirmen verschwunden, als die Zuschauer mit den Augen zwinkern konnten. Man könnte glatt das Gefühl haben, Cleavant wäre ein böses Omen für jede TV-Produktion....
Kari Wuhrer (Captain Maggie Beckett)
Zu Kari Wuhrer läßt sich einiges sagen: Angfangen hat sie unter dem Namen Kari Salin als Moderatorin auf MTV. In ein paar billigen Streifen ließ sie auch mal die Bluse fallen, bis es ihr gelang (mittlerweile als Kari Wuhrer), auch in sogenannten "besseren" Filmen wie "Anaconda" und "Der Fluch", Rollen zu ergattern. Nichtsdestotrotz zeigt sie auch da hauptsächlich ihre silikon-gestärkte Figur. In den USA ist Kari eine Art kleines Sex Symbol für Leute, denen Pamela Anderson zu groß und zu blond ist.Es ist klar, was die Produktionsfirma vorhatte, als man sie in Sliders hineinschrieb.
